Hörberatung

Eine Hörminderung schleicht sich ins Leben ohne zu fragen. Sie haben immer öfter Mühe, Gesprächen zu folgen? Müssen nachfragen, was Ihr Gegenüber gesagt hat? Fühlen sich unsicher, wenn Sie in grossen Menschengruppen oder bei Nebengeräuschen ein Gespräch führen? Das soll nicht sein.

Je schneller Sie reagieren, desto mehr Lebensqualität erhalten Sie zurück.

Aufgrund von Lärmeinfluss, Medikamenten, Stress oder Erkrankungen im Laufe des Lebens sowie durch den natürlichen Alterungsprozess verlieren die Haarsinneszellen im Innenohr an Funktionalität. Dass kann dazu führen, dass sie können Töne nicht mehr in Nervenimpulse umwandeln können. Wer zu lange wartet nimmt in Kauf, dass die Klangverarbeitung im Sprachzentrum des Gehirns verkümmert und das Hören wie auch das Sprachverarbeiten verlernt wird. Die Anpassung eines Hörsystems ist einfacher und für Sie angenehmer, je früher Sie reagieren.

Worauf also warten? Vereinbaren Sie einen Termin, wir beraten Sie umfassend und kompetent.

Ton- und Sprachaudiometrie

Der Begriff Audiometrie bezeichnet die Messung des Hörvermögens, also bestimmter Leistungen des Sinnesorgans Ohr. Über Kopfhörer werden für die Tonaudiometrie Töne abgespielt, die Lautstärke immer weiter erhöht. Der Patient zeigt an, ab welcher Lautstärke er einen Ton hören kann.

Bei der Sprachaudiometrie geht es darum, den Grad des Verstehens zu beurteilen und die Schwelle zwischen „wahrnehmen“ und „verstehen“ zu finden. Bei welcher Lautstärke hören Sie optimal? Bei welcher Lautstärke, verstehen Sie Zahlen und Wörter optimal?

PMM-Vermessung

Die Anpassung des Hörsystems ist mit dem Fundament bei einem Hausbau vergleichbar. Verstehbar führt solche Anpassungen deshalb ausschliesslich anhand der geeichten Sondenmikrofon-Messeinheit PMM durch.

Diese berücksichtigt die Resonanz des Hörganges, die Schallfeldtransformation des Gesichtes und damit Einfluss auf die Ortung, die Nebengeräuschfilterung und die Distanzwahrnehmung. Das Resultat: deutlich natürlicheres Hören.

Für die Hörgeräte-Anpassung mittels PMM werden Sondenmessmikrofone in den Gehörgang eingesetzt. Während unterschiedliche Geräusche abgespielt werden, nehmen die Mikrofone die Klänge auf, welche „hinter“ dem Hörgerät zwischen Hörsystem und Trommelfell entstehen. Diese Messwerte erlauben eine optimale Einstellung des Gerätes. Klingt technisch und einfach – ganz so schnell und ohne fachliches Feingefühl geht es dann aber doch nicht. Die optimale Einstellung erfordert trotz bester Messmethode etwas Zeit und die Erfahrung des Hörgeräteakustikers. Fünf bis zehn Anpassungstermine, bei denen Ihr Gehirn darauf vorbereitet, sozusagen programmiert wird, verteilt auf zwei bis drei Monate sind nötig.

Gerne nehmen wir uns diese Zeit – sie macht das Resultat spürbar besser.